Androgenes Haarausfall – was ist das und wie soll man ihn behandeln?

Der Haarausfall des androgenen Typs betrifft nicht nur männlichen Teil der Gesellschaft, aber auch schönes Geschlecht. Durch diese Erkrankung wird ungefähr 50 Prozente der Männer im Alter bis zum 50. Lebensjahr und 40 Prozente der Frauen im Alter über 50. Lebensjahr befallen. Der Haarausfall des androgenen Typs besteht hauptsächlich in so genannter Miniaturisierung der Flaumhaare wegen der Wirkung des Dihydrotestosterons. Es hat direkten Zusammenhang mit größerer Aktivität der Alpha-5-Reduktase des Typs 2 und erhöhter Menge von DIH in der Gegend der Stirn und auch mit gesteigerter Aktivität der Aromatase in der Gegend des Hinterkopfs. Bei den Männern merklich ist sehr charakteristische Verschiebung innerhalb der Stirnlinie nach hinten oder die Auslichtung der Haare in der Spitzengegend. Im Fall des Haarausfalls des androgenen Typs bei den Frauen ist klinisches Bild der Erkrankung anders. Man kann gewöhnlich verschütteten Haarausfall oder die Auslichtungen der Haare im zentralen Teil der Stirngegend, das heißt so genanntes Symptom des sehr weiten Scheitels unterscheiden.

Wie sind die Ursachen des Haarausfalls mit androgenem Charakter?

Der Haarausfall des androgenen Typs ist 95% von allen Fällen des Haarausfalls. Wie kommt es überhaupt zu ihm? Der Zyklus des Wuchses jedes Haars besteht aus drei verschiedenen Phasen: Anagen (die Phase des Wuchses), Katagen (die Phase des Verschwindens) und Telogen (die Phase des Ausfalls).

Anagen ist aktive Phase des Wuchses des Haars in der Flaumhaare. Nach ihrer Beendigung kommt das Haar in so genannte Phase des Verschwindens, das heißt Katagen. Dann werden die Prozesse mit metabolischem Charakter in den Haaren reduziert, die verkürzt werden und die Verbindung mit der Haarpapille verlieren. Diese Phase dauert ungefähr einige Wochen. Dann gehen die Haare in die Phase des Telogens über, während deren es zur weiteren Verdünnung der Haare kommt, die mit ihrem Ausfall beendet wird. Ihre Dauer beträgt einige Monate. Der Verlauf dieser Phasen beim Menschen ist nicht synchronisiert. Bei gesunder Person befinden sich 85% Haare in der Phase des Anagens, ungefähr 15% in der Phase des Telogens und 1% in der Phase des Katagens.

Bei der Person, die durch androgenen Haarausfall befällt wird, kommt es zur Verlängerung telogener Phase, was sich in diesem Trichogramm durch die Erhöhung der Anzahl telogener Haare bis zu ungefähr 30 Prozente und auch die Verkürzung der Phase des Anagens zeigt (der Prozentsatz anagener Haare wird reduziert).

Die Ursachen des Haarausfalls mit androgenem Charakter, wurden nicht endgültig erklärt. Es ist schon bekannt, dass die Gene als auch die Umgebung des Aufenthalts ihn beeinflussen.

Gene

Unter Berücksichtigung der Analyse der Herkunft der Personen, die am Haarausfall krank sind, auf den ersten Blick können wir feststellen, dass der Haarausfall erbliche Erkrankung ist. Die Wahrscheinlichkeit der Erscheinung des Haarausfalls mit androgenem Charakter wird je höher, desto mehr Verwandten erster und zweiter Stufe durch diese Unpässlichkeit befallen werden.

Darüber hinaus wenn dieser Typ des Haarausfalls bei den Verwandten des weiblichen Geschlechts zum Beispiel bei der Mutter oder der Schwester auftrat, wächst das Risiko der Erkrankung erheblich, was leider die Prognose verschlechtert. Bei den Personen, die genetische Prädispositionen haben, wird der Haarausfall viel früher erscheinen.

Die Anwesenheit nur eines Genes, das für die Entwicklung des Haarausfalls verantwortlich würde, wurde nicht festgestellt. Das Komplex der Gene wird immer berücksichtigt, deren verschiedene Kombinationen über das Alter der Erkrankung und auch über ihre spätere Verstärkung entscheiden werden. In diesen Genen kommt es zu gewissen Mutationen, was direkt zur Erzeugung des mangelhaften Eiweißes oder Eiweiße führt, die an der Erzeugung der Androgene – der Hormone teilnehmen, die unter anderen für die Regulierung des Wuchses der Haare verantwortlich sind. Zu denen wird beispielweise das Testosteron, das Dihydrotestosteron, das Dehydroepiandrostendion oder das Androstendion gezählt.

Wesentlicher Teil, der die Aktivität der Androgene reguliert ist das Enzym der 5-Alpha-Reduktase. Wir werden es in verschiedenen Geweben finden, unter anderem in den Flaumhaaren. Dieses Enzym ist verantwortlich unter anderem für die Veränderungen des Testosterons in sein aktiveres Metabolit Dihydrotestosteron, das stark auf die Flaumhaare auswirkt, die Mutationen innerhalb der Gene des besprochenen Enzyms können zur Empfindlichkeit der Flaumhaare gegen DHT führen, die wiederum die Abschwächung der Haare verursachen wird und ihre Lebensdauer verkürzen wird.

Hormone

Über 50% der Männer im Alter über 40. Lebensjahr leiden wegen verschiedener Stufe des Haarausfalls. Es ist vergeblich, bei ihnen die Verwandten zu suchen, die durch androgenen Haarausfall befallen werden. Es wird vermutet, dass der Prozess des Haarausfalls mit androgenem Charakter bei gerade diesen Kranken direkt durch steigerte Menge der Androgene verursacht, die im Blut laufen.

Wesentlichstes Androgen bei den Herren bleibt das Testosteron, das durch so genannte Leydig-Zellen erzeugt wird. Es ist verantwortlich für die Entstehung der Samenzellen, sexuellen Trieb und die Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale. Das Testosteron nimmt auch am Wuchs der Knochen und der Muskeln während der Pubertät teil.

Die Androgene sind verantwortlich für die Anregung des Wuchses der Haare auf gewählten Teilen des Körpers (die Haare auf dem Oberkörper, am Gesicht) und auf anderen Teilen (behaarte Haut auf dem Kopf) sind sie die Ursache ihres Verlusts. Das Testosteron wirkt auch in den Bestimmungsgeweben nach seiner Umwandlung in das Dihydrotestosteron. Diese Reaktion verläuft dank der Teilnahme des Enzyms der 5-Alpha-Reduktase.

Die Scheitelgegend und die Stirngegend auf der Haut des Kopfs zeichnen sich durch ziemlich hohe Aktivität dieses Enzyms und erheblich größere Anzahl der Rezeptoren, die für das Dihydrotestosteron bestimmt werden als die Gegend des Hinterkopfs aus. Es erläutert es, aus welchem Grund die Scheitelgegend und die Stirngegen dem Haarausfall unterliegt und die Haare in der Gegend des Hinterkopfs gewöhnlich dem Prozess des Haarausfalls nicht unterliegen.

Das Dihydrotestosteron hat den Doppeleinfluss auf die Flaumhaare. Erstens ist es für die Miniaturisierung der Flaumhaare verantwortlich, was zur Entstehung immer kürzerer Haare führt, die schlecht gefärbt werden und sich tiefer unter der Oberfläche der Haut befinden. Zweiter Mechanismus der Auswirkung nimmt den Eingriff der Androgene in den Entwicklungszyklus der Haare an, der stattfindet.

Sie sind direkte Ursache der Verkürzung des Wuchses der Haare (der Phase des Anagens) und der Verlänerung der Ruhephase der Haare (der Phase des Telogens). In dieser Phase tritt so genannte Verdünnung und später der Haarausfall auf. An die Stellen herausgefallener telogener Haare bewegen sich die Zellen, deren Aufgabe die Erzeugung an diesen Stellen ganz neuer Haare ist.

Die Androgene verlangsamen auf wirksame Weise diesen Prozess und dadurch innerhalb über zehn Haarzyklen sinkt die Anzahl der Haare.

Nach letzten Forschungen größerem Risiko im Bereich des Haarausfalls werden auch diese Personen ausgesetzt, die während der Ausübung physischer Übungen erhebliche Gewichte hochheben. Es ist mit bedeutender Steigerung der Menge des Testosterons verbunden.

Wie sind die Symptome des androgenen Haarausfalls?

Der Verlauf des Haarausfalls des androgenen Typs wird verschieden in Abhängigkeit davon, on man mit weiblicher oder männlicher Form dieser Erkrankung zu tun hat. Im Fall der Männer kann er schon im Alter von 20 Jahren auftreten und die Symptome werden sich allmählich mit immer höherem Alter verstärken. In anfänglicher Phase fallen die Haare in der Gegend der Schläfen und der Stirn und dadurch kommt es zur Entstehung so genannter Biegungen. Dann beginnen die Haare schon auf der Kopfspitze auszufallen. Wegen des fortschreitenden Krankheitsprozesses kann es sogar zu völligem Verlust der Haare kommen. Der Haarausfall des androgenen Typs wird gewöhnlich nicht auf direkte Weise die Haare betreffen, die in der Gegen des Hinterkopfs lokalisiert werden.

Bei den Frauen beginnt dieser Prozess gewöhnlich schon in dritter Dekade ihres Lebens. Am Anfang wird der Scheitel unter den Haare ausdrücklich verbreitert, das heißt, dass die Krankheit die Mitte des Kopfs befällt, dagegen fallen die Haare auf der Linie der Stirn nicht aus. Die Auslichtung des Schopfs im Bereich ganzer Oberfläche der Haut des Kopfs fortschreitet, sie werden auch dünner und viel schwächer. Dennoch ist es wert, hier zu betonen, dass völliger Verlust der Haare beim kaum niedrigem Prozent der Frauen beobachtet wird.

Haarausfall des androgenen Typs bei den Frauen

Inmitten der Gründe, aus denen der Haarausfall des androgenen Typs bei schönem Geschlecht genauso wie bei den Männern auftritt, auf ersten Platz treten die Faktoren mit genetischem Charakter hervor. In seiner Entstehung können auch die Androgene und vor allem das Testosteron aktiv teilnehmen. Dennoch wie man weiß, sind das männliche Hormone. Wovon also gibt es zu hohe Niveaus, die bei den Frauen festgestellt werden, was ist die Ursache des Haarausfalls?

Zur Entstehung des Testosterons bei den Frauen kommt es in ihren Ovarien. Sie entstehen auch als der Effekt der Veränderungen des Androstendions und des Dihydroepitestosterons, die wiederum in der Rinde der Nebennieren entstehen. Die Mehrheit von diesen Hormonen wird im Organismus in weibliches Geschlechtshormon, das heißt das Estradiol umgewandelt.

Zu große Produktion des Tesosterons oder unzureichende Umwandlung des Testosterons in das Estriadol verusacht die Erhöhung seiner Niveaus. Genauso wie beim männlichen Teil der Gesellschaft weist das Testosteron direkte Wirkung auf die Geweben durch aktives Metabolisierung des Dihydrotestosterons auf, dessen Entstehung wiederum für das Katalysieren des Enzyms der 5-Alpha-Reduktase verantwortlich ist.

Zu hohe Aktivität des oben genannten Enzyms wird die Steigerung des Einflusses der Androgene auf die Flaumhaare und den Verlust der Behaarung verursachen. Die Tatsache ist wert zu betonen, dass wegen niedrigerer Menge des Androgene bei den Frauen als beim männlichen Teil der Gesellschaft ist völliger Haarausfall bei ihnen außergewöhnlich selten auftretendes Phänomen.

Die Hyperandrogenämie (die Absonderung übermäßiger Mengen der Androgene) kann direkt zum Beispiel mit dem Syndrom polyzystischer Ovarien und auch mit der Einnahme synthetischer Progesteronpräparate verbunden, sie in den Verhüttungsmitteln enthalten werden. Sie ist direkte Ursache der Miniaturisierung der Flaumhaare, was zur Entstehung immer kürzerer Haare führen, die dazu heller und dünner sind.

Zweiter Mechanismus der Wirkung im Bereich des erhöhten Niveaus der Androgene besteht in der Verkürzung der Dauer der Phase des so genannten Anagens, das heißt des Wuchses der Haare und der Verlängerung der Periode, in der die Flaumhaare völlig neue Haare nach dem Verlust der Haare erzeugen, die sich in telogener Phase befinden.

Wie kann man androgenen Haarausfall bei den Frauen und den Männern behandeln?

Die Behandlung des Haarausfalls des androgenen Typs bei den Frauen und den Männern basiert vor allem auf der Einnahme oraler pharmakologischer Mittel, die verantwortlich für die Reduzierung des Niveaus der Alpha-5-Reduktase des Typs 2 und DIH sind. Auch die Präparate, die die Aufgabe örtlicher Verbesserung der Durchblutung der Haut des Kopfs und der Verlängerung der Phase des Anagens des Zyklus des Wuchses der Haare haben, werden verwandt. Sehr gute Ergänzung für die Therapie dieses Typs werden die Eingriffe der Mesotherapie mit der Benutzung des thrombozytenreichen Plasmas und der Vitamincocktails. Die Prozeduren, die hier erwähnt werden, haben die Aufgabe, die Phase des Wuchses der Haare zu verlängern und beschädigte und miniaturisierte Flaumhaare wiederherzustellen. Zum Zeitpunkt, wenn pharmakologische Behandlung, die mit den Eingriffen der Mesotherapie ergänzt wird, beabsichtigte ästhetische Effekte nicht bringen wird, wird die Durchführung solches Eingriffs wie die Transplantation der Haare mit der Methode SAFER oder genauso populärer FUE möglich. Während des Eingriffs werden die Komplexe der Flaumhaare oder einzelne Flaumhaare aus der Gegend des Hinterkopfs entnommen und an die Stellen des Verlusts oder der Auslichtung der Haare implantiert. Die Prozeduren sind wenig invasiv, werden in örtlicher Betäubung durchgeführt und erfordern eine Woche der Rekonvaleszenz. Die Endergebnisse der Behandlung des androgenen Haarausfalls sind sichtbar schon nach ungefähr 9 Monaten nach beendetem Eingriff.

 

 

 

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