Wie sind die Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Haar?

In heutigen Zeiten sind schöne und gepflegte Haare wesentliches Attribut jedes Menschen, sowohl des Manns, als auch der Frau, unabhängig vom Alter. Zerstörte Haare können erheblich unser Aussehen beeinflussen. Der Zustand der Haare erfüllt die Funktion bei der Geschlechtsauswahl. Gesunde Haare können der Maßstab hoher biologischer Qualität des Organismus sein. Obwohl die Haare wichtig für beide Geschlechter sind, sieht die Pflege anders beim Mann und anders bei der Frau aus. Wie sind die Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Haar?

Was ist das Haar? 

Auf dem Kopf des Menschen befinden sich von einhunderttausend bis zu einhundertfünfzigtausend Haaren. Das Haar, professionell und biologisch gesehen, ist fadenförmiges, verhorntes und spezialisiertes Erzeugnis der Oberhaut, das nur bei den Säugern auftritt. Das Haar wird aus harter, kompakter Keratin aufgebaut. Die Keratin wird in der Oberhaut erzeugt und aus den Verbindungen des Stickstoffs und des Schwefels aufgebaut.

Die Haare befinden sich auf der Oberfläche ganzer Haut mit Ausnahme innerer Seite der Hand, der Fußsohlen, der Lippe und der Beuge der Gelenke. Sie wachsen aus den Vertiefungen der Haut aus, die den Kanal (das Flaumhaar) schaffen. An die Grundlage des Flaumhaars wird der Haaraufrichtemuskel angehängt. Zu diesen Kanälen führen die Leitungen der Talgdrüsen. Trichterförmiger Auslauf des Flaumhaars ist die Pore, die mit bloßem Auge sichtbar ist.

Im Pigment des Haara befindet sich der Farbstoff, der Melanin genannt wird. Melanin gibt die Farbe nicht nur den Haaren, aber auch der Haut. Der Farbstoff teilt sich in Eumelanin und Feomelanin. Feomelanin gibt den Haare von rötlicher zu gelber Farbe, dagegen Eumelanin von brauner zu schwarzer Farbe.

Zusammenfassend besteht das Haar aus der Haarwurzel, der Haarmatrix, äußerer und innerer Scheide, der Haaraussackung und der Warze.

Die Haarwurzel ist die Stelle, wo das Haar entsteht. Drinnen verbinden sic halle Schichten des Epithels. Im Flaumhaar befindet sich die Haarwurzel. Das Flaumhaar wird mit der Lederhaut mittels des schon erwähnten Haaraufrichtemuskels verbunden. Es ist der Lebensraum aktiver Matrixzellen, die sich ununterbrochen vermehren. Das Flaumhaar wird durch innere Haarscheide, das heißt dreischichtiges Epithel, dessen eine Beschichtung der Keratinisation unterliegt und äußere Haarscheide, das heißt die Wand des Kanals des Flaumhaars umgegeben. Äußere Haarscheide ist die Stelle des Ansatzes des Haarmuskels. Die Haarmatrix ist subkutaner Teil. Sie besteht aus den Zellen des Epithels und der Melanozyten. Die Arbeit der Zellen hat direkten Einfluss auf richtigen Wuchs der Haare. In der Haarwarze befinden sich die Nervenfasern, mit Hilfe deren die Zelle wesentliche Elemente für sie entnimmt, damit das Haar stark und fest wächst.

In jedem Flaumhaar nacheinander treten die Perioden: des Wuchses des Haars, das heißt des Anagens, der Involution des Flaumhaars, das heißt des Katagens und der Ruhe, das heißt des Telogens auf. Es wird geschätzt, dass das Flaumhaar im Laufe des ganzen Lebens des Menschen durchschnittlich dreißig Haarzyklen übergehen kann. Die Zeit des Anagens beträgt ungefähr vier Jahre, des Katagens ungefähr zwei Wochen und des Telogens vier Monate. Das Leben des einzelnen Haars kann bis zu sieben Jahren dauern.

Die Haare wachsen am schnellsten im Sommer dank des Vitamins D, während des Schlafs und zwischen sechszehntem und vierundzwanzigstem Lebensjahr. Durchschnittlich jeden Tag fallen von sechzig bis zu einhundert Haaren.

Wodurch unterscheiden sich unsere Haare?

Die Antwort ist einfacher als es scheint. Die Haare der Männer und der Frauen unterscheiden sich in morphologischer Hinsicht durch kaum nichts. Strukturelle Unterscheide erscheinen zwischen den Vertretern verschiedener Länder. Die Unterschiedlichkeit der Haare wird durch den Ort der Herkunft und die Rasse bedingt.

Die Haare der Einwohner von Asien sind dick und steif. Sie sind nicht anfällig auf das Zurechtlegen. Sie haben runden Durchschnitt.

Es ist einfacher, indische Haare als die Haare der Einwohner anderer Teile von Asien rechtzulegen. Sie sind auch dick, aber relativ trocken.

Europäische Haare eignen sich ideal für alle Stylingeingriffe und die Färbung. Sie teilen sich in REM-Haare, das heißt die Haare, die die Schuppen haben, die in eine Richtung gestellt wird, was erheblich das Auskämmen erleichtert und die Nicht-REM-Haare, deren Auskämmen manchmal das Problem ist.

Bei den Afroamerikanern sind die Haare dick, schwarz und stark gewickelt.

Die Haare können unabhängig von der Herkunft, dem Geschlecht und dem Alter geteilt werden in:

  • Trockene Haare – es fehlt den Talg in den Haaren, was bereitet, dass sie brüchiger werden und plustern sich mehr auf.
  • Übliche Haare – sie trocknen sich nicht auch, sind elastisch und glänzend
  • Haare, die anfällig für die Schuppenbildung sind – das ist am meisten problematischer Typ der Haare. Das kann zur Entwicklung der Bakterien und der Pilze auf der Haut des Kopfs führen
  • Haare, die sich zu stark einfetten – wegen größerer Produktion des Talgs durch die Haut fetten sich die Haare zu stark schneller ein und sie scheinen zu gewissen Zeitpunkten, schwer zu sein.

Warum nutzen die Männer aus andere Kosmetika aus die Frauen?

Der Grund, für den die Männer und die Frauen aus anderen Kosmetika zu den Haaren nutzen, resultiert nicht aus anderem Aufbau, aber aus den Gewohnheiten, die charakteristisch für gegebenes Gelschlecht sind.

Die Frauen sind gewöhnlich die Eigentümerinnen längerer Haare, die verstärkte Pflege erfordern. Weibliche Haare werden häufig verschiedenen thermischen Prozessen wie das Trocknen, das Glätten, das Wellen oder das Modellieren mit dem Lockenwickler untergezogen. Durch solche Eingriffe werden die Haare trocken, brüchig und werden des gesunden Glanzes beraubt. Im Zusammenhang damit sollen die Shampoos für die Frauen in ihrer Zusammensetzung die Anfeuchtungssubstanzen enthalten. Die Vertreterinnen des schönen Geschlechts mit langen und üppigen Haaren leiden häufig wegen ihrer übermäßiger zu starker Einfettung. Die Frauen nutzen auch häufiger aus den Haarfarben. Der Prozess der Alterung der Haare beginnt durchschnittlich schon nach fünfundzwanzigstem Lebensjahr, deshalb wichtig ist die Verwendung in solchem Fall der Kosmetika mit möglichst natürlicher Zusammensetzung.

Dagegen wegen kürzerer Haare mühen sich die Männer häufiger mit dem Problem mit der Schuppenbildung ab. Wegen der Länge des Haars ist die Schuppenbildung bei ihnen sichtbarer. Das Bewusstsein des Besitzes toter Oberhaut auf dem Kopf bereitet, dass wir unkontrolliert häufiger die Haut des Kopfs berühren, uns kratzen, infolgedessen wischen wir natürliche Schutzschicht der Haare ab und reizen ihren Ansatz an. Es führt unter anderem zum verstärkten Haarausfall und zu ihrer Beschädigung. Die Männer greifen häufiger nach den Anti-Schuppenshampoos. Es ist wert, es hervorzuheben, dass die Haut des Kopfs bei den Männern mit zahlreicheren Talgdrüsen und Schweißdrüsen wegen der Wirkung der Androgene ausgestattet wird. Männliches Geschlecht wird selten der Wirkung thermischer Faktoren wegen seltener Verwendung der Lockenwickler, der Glätteisen und der Kreppeisen ausgesetzt.

Kann der Mann weibliches Shampoo und die Frau männliches Shampoo benutzen?

Die Auswahl des Shampoos hängt vor allem von den Bedürfnissen ab. Die Shampoos, die den Männern gewidmet werden, enthalten ein bisschen weniger Pflegeernährungssubstanzen, Die Frauen, wenn sie männliche Shampoos benutzen,  können den Anforderungen der Haare nicht gewachsen werden. Dagegen werden die Männer nichts verlieren, wenn sie weibliche Kosmetika benutzen werden, sie können gerade daran gewinnen.

Wichtige Frage ist der Duft. Für die Männer werden die Kosmetika mit schärferen, erfrischenden und stärkeren Düften hergestellt. Weibliche Shampoos sind gewöhnlich zarter, blumiger oder fruchtig.

Androgener Haarausfall bei den Männern und den Frauen

Androgener Haarausfall tritt fast bei jedem Mann auf. Erste Symptome sind sichtbar gewöhnlich nach vierzigstem Lebensjahr. Er beginnt von der Schläfenstirnoberfläche und der Kopfspitze. Die Hauptursache ist genetische Bedingung und die Wirkung der Hormone. Das Gen, das verantwortlich für diesen Typ des Haarausfalls ist, wird autosomal dominant geerbt, was bedeutet, dass wenn dominantes Gen nur bei einem Elternteil in einer Kopie auftritt, gibt es sowieso fünfundzwanzig Prozente der Chancen, dass der Nachkomme kahl wird. Die Wahrscheinlichkeit der Vererbung des Gens, das verantwortlich für androgenen Haarausfall ist, wächst mit der Anzahl kahlwerdender Verwandten in gerader Linie. Die Androgene sind verantwortlich für die Aktivierung der Regression genetisch empfindlicher Flaumhaare.

Androgener Haarausfall tritt erheblich seltener bei den Frauen auf. Bei zehn Prozenten der Frauen lichten sich die Haare schon nach dreißigstem Lebensjahr auf. Dieser Typ des Haarausfalls bei den Frauen vor der Menopause umfasst die Kopfspitze. In der Periode nach der Menopause erfolgt der Verlust der Haare häufiger und umfasst auch die Schläfenoberfläche. Es passiert so, weil es zur Reduzierung der Konzentration der Estrogene und somit der Steigerung der Anzahl der Androgene kommt, die wichtige Rolle in der Pathogenese des Haarausfalls spielen. Wenn es wiederum um erwähnte genetische Grundlage geht, bei den Frauen können die Lacks und die Haarfarben der Stimulator der Erscheinung des Gens.

Trichotillomanie und Geschlecht

An der Trichotillomanie leiden sechsmal mehr Frauen als Männer. Die Krankheit besteht in pathologischem, mehrfach unkontrolliertem Ausreißen eigener Haare. Bei den Frauen erscheint sie wegen des Stresses und der Furcht und bei der Jugend und erwachsener Personen infolge psychiatrischer Krankheiten und Störungen.

Bei den Erwachsenen werden die Schamhaare, die Achselhöhlenhaare, die Augenbrauen und die Wimpern häufiger als die Haare auf dem Kopf ausgerissen. Häufig tritt sie zusammen mit der Bulimie, der Trichophagie (dem Essen der Haare) und den Haarbezoaren (die Steine, die aus den Haaren im Verdauungstrakt entstehen) auf. Die Behandlung ist viel einfacher bei den Kindern als bei den Erwachsenen.

Hypertrichose, das heißt übermäßige Behaarung

Die Unpässlichkeit betrifft entschieden häufiger die Männer. Das ist übermäßiger Wuchs der Haare auf ganzer Haut oder nur in manchen Gegenden, der durch die Umgestaltung der Flaumhaare in reife Haare verursacht wird. Er kann eingeboren oder erworben werden. Er kann in früher Kindheit oder in der Periode der Pubertät anfangen. Die Krankheit kann aus metabolischen Krankheiten, bösartigen Tumoren, endokrinologischen Störungen und der Verwendung solcher Arzneimittel wie Corticosteroide, Cyclosporinen oder Gonadotropinen resultieren.

Die Variante der Hypertrichose ist der Hirsutismus, der die Frauen und die Kinder betrifft. Das ist übermäßiger Wuchs der Haare an den Stellen, die charakteristisch für männliche Behaarung sind. Er wird durch zu großer Konzentration der Androgene oder die Überempfindlichkeit der Organe auf ihre Wirkung verursacht. Die Haare können in übermäßiger Anzahl am Bauch, am Gesicht, auf der Brust, den Armen, den Beinen, dem Rücken oder in der Gegend intimer Organe erscheinen. Andere Ursache können auch die Funktionstumore der Hirnanhangsdrüse sein.

Die Stufe der Behaarung hängt unter anderem von genetischen Faktoren, der Familienfaktoren, ethnischen Faktoren, der Weise der Gestaltung der Behaarung in der Periode der Pubertät, der Verwendung der Arzneimittel oder des Fototyps der Haut ab. Man soll auch eventuelle Maskulinisierungsmerkmale bei den Frauen, das heißt solche Merkmale wie der Schwund der Regel, das Senken der Stimme und der Auswuchs der Klitoris.

Wie sollen gesunde Haare aussehen?

Der Maßstab der Kondition der Haare ist die Menge des Wassers in den Fasern der Kreatin, intrazellularer Substanz und angemessene Anzahl der Verbindungen zwischen den Fasern der Kreatin. Solche Untersuchungen können durch den Dermatologen durchgeführt werden. Man kann sich erweisen, dass ein von den Defiziten die Ursache der Austrocknung der Haare, des Brechens oder ihres übermäßigen Ausfalls ist. Man soll auch es nicht vergessen, dass die Diät, ultraviolette Strahlung, unangemessene und unsachgemäße Verwendung der Kosmetika zur Pflege der Haare, genetische Faktoren, zu intensives Kämmen, häufiges Unterziehen der Haare chemischen und thermischen Prozessen, häufiges intensives Trocknen nasser Haare auch den Zustand der Haare beeinflussen. Gesunde Haare sollen glänzen und funkeln. Kranke Haare sind ohne den Glanz und matt. Man soll angemessene Kosmetika und Pflegepräparate unabhängig vom Geschlecht verwenden.

 

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